Historie & Impressionen

Die Anfänge unseres Clubs sind auf das Jahr 1977 zurückzuführen. Eine Handvoll enthusiastischer Surfer und Skateboardfahrer setzte die Idee eines Surf- und Skateclubs (SScS) in die Tat um. Das Gründungsgremium setzte sich zusammen aus Dieter Keseberg, Winfried Schimsheimer, Hiltrud u. Michael Thöne, Sigi Blech, Armin u. Uli Neu. Im Vorfeld hatte Sigi Blech versucht, innerhalb der Sportfreunde Biggetal eine Wassersportgruppe zu gründen.

Nachdem dieses fehlgeschlagen war, traf man sich in der Gartenhütte von Sigi bei Fassbier und Schinken. Somit wurde der Club ins Leben gerufen. Die Satzung wurde von Rechtsanwalt und Notar Neuhaus aufgesetzt. Man wählte Dieter Keseberg zum ersten Vorsitzenden und Winfried Schimsheimer zum Schriftführer. Wie man später hörte, soll am Tage nach dem ersten Treffen das Gründungsprotokoll kaum lesbar gewesen sein, da das Bier in Strömen geflossen sein soll. In den Anfängen 1977 hatte der der Club 35 Mitglieder zu verzeichnen.
Der Skateboard-Sport wurde damals im Club sehr aktiv betrieben, nicht zuletzt deshalb, weil dem Club ein ideales Trainingsgelände von Siggi Blech zur Verfügung gestellt wurde – eine Skateboard-Bahn mit Rampe, Sprungschanze, Wellenbahn, Wippen und einem Skatehill. Übrigens die erste Bahn dieser Art in Deutschland laut „Hier und Heute“, die sogar im Lokalfernsehen darüber berichteten. Die Skategruppe wurde von dem Jugendwart Rainer Schoppol trainiert und geleitet. Die Skater brachten es sogar zu regionalen und überregionalen Erfolgen, z.B. bei den westdeutschen Meisterschaften auf dem Messegelände in Köln (1.Platz Damen durch Andrea Kessler u. 2.Platz Herren durch Marcus Blech). Im Laufe der Zeit schliefen jedoch die Skateboard-Aktivitäten ein. Nicht zuletzt dadurch bedingt, das die Skateboards durch die Rollerskates (Disco-Roller) abgelöst wurde. 1979 wurde Elmar Keseberg zum neuen 1.Vorsitzenden gewählt. Einen Boom brachte dann auch die Tatsache, dass in Sondern eine Herstellerfirma für Surfbretter, BBS (Inhaber Siggi Blech) ansässig war. Jeder ließ sein Brett seinerzeit aber dort zu Wasser, wo es ihm gefiel. Allein aus diesem Grunde konnte kein besonderes Clubleben entstehen. Die Mitglieder sahen sich eigentlich nur zur jährlichen Clubregatta mit Waldfest und zu den Vorstandsitzungen bzw. zur Jahreshauptversammlung.1978 kaufte der Club eine alte Holzhütte, die auf dem ehemaligen Skategelände aufgebaut wurde. 

Die Hütte diente als Treffpunkt und zur Lagerung der mittlerweile gekauften zwei Clubbretter, die als Leihbretter den Clubmitgliedern zur Verfügung standen. Der Club verzeichnete bereits über 63 Mitglieder. Dieter Keseberg wurde als 1. Vorsitzender von Manfred Patt abgelöst. Bis zur Jahreshauptversammlung 1980 stieg dann die Mitgliederzahl auf 258 Personen an und der Verein wurde in den Surfclub-Sauerland umbenannt.

 Im gleichen Jahr wurde dann auch das Strandbad-Sondern angemietet und eingeweiht. Eine Clubfahrt nach Schouwen (Holland) rundete dieses erfolgreiche Jahr ab. Ein Jahr später wurden Bernd Kämpf als neuer Surflehrer und Josef Piehler als Strandbadkassierer gewählt. Die Ausgabe der Clubzeitung ging in die 2.Auflage. 1983 wurde Uli Schmidt zum Surflehrer auserkoren und die Mitgliederzahl stieg auf 350 an. Im folgenden Jahr wurde Lothar Krause zum 1.Vorsitzenden gewählt. Ab 1985 wurde dann statt des bekannten Lauftreffs die Skigymnastik in das Programm unseres Vereins übernommen. 1986 erfolgte dann der Bau der großen Überdachung vor dem Sanitärtrakt. Jochen Krämer übernimmt im Folgejahr den Vorsitz des Surfclubs.

Ab 1988 fanden regelmäßig die Sonderner Dorfabende auf unserem Gelände statt. Zusätzlich wurde das Seenachtsfest ins Leben gerufen. 1989 wurde die Mitgliedschaft im DSV gekündigt und dem FLVW beigetreten, wodurch jährlich ca. 4.400 DM eingespart wurden. 1991 wurde Elmar Schmidt zum Strandbadkassierer ernannt. Die Innenrenovierung der Toilettenanlage und der Bau der Doppelgarage erfolgten im Jahr 1994. Nachdem 2001 Alfred Bieker Jochen Krämer als 1.Vorsitzender des Surfclub-Sauerland ablöste, wurde nur ein Jahr später Heiko Oppenheuser neuer 1.Vorsitzender. Fast gleichzeitig wurde Günther Pohl unser neuer Platzkassierer. Im Jahre 2003 wurde dann das Beachvolleyball-Feld errichtet und der Weg zum Wasser neu gepflastert.

Da unsere Clubgebäude aber in die Jahre gekommen waren, hatte man bereits im Jahr 1999 den Entschluss gefasst, einen Architekten mit der Planung eines neuen Gebäudes zu beauftragen. Nachdem die Planungen so gut wie fertig waren und man mit den Bauarbeiten beginnen wollte, gab es aber einen Stop. Im Zuge des Projekts „Regionale 2013“ wurde das Gelände des Surfclubs anderweitig verplant. Wir standen daher kurz vor dem Aus, womit sich die Mitglieder aber nicht zufrieden geben wollten. Ein harter Kampf um das Clubgelände begann. Zum Schluss wurde dann aber eine Einigung mit der Stadt Olpe erzielt und wir durften ein Drittel des alten Geländes zur Vereinsnutzung behalten. Durch erhebliche Verzögerungen der „Regionale 2013“ wurde erst 2015 der Neubau unseres Clubhauses beschlossen. Die entsprechenden Abrissarbeiten konnten 2016 durchgeführt werden.

Anfang 2017 begannen die Aufbauarbeiten und im Juni wurde das neue Fertighaus von der Fa. Häner (Gerlingen) angeliefert und aufgebaut. Das Richtfest konnte somit am 07. Juli 2017 gefeiert werden. Mit dem Innenausbau, der komplett in Eigenleistung durchgeführt wurde, konnten wir im Jahr darauf starten. Bis zur offiziellen Einweihung des neuen Clubhauses am 07.Juli 2019 wurden über 3500 Arbeitsstunden von den Mitgliedern geleistet – vielen Dank.

 

Die Entstehungsgeschichte des Windsurfens

Das erste Brett wurde von dem britischen Erfinder Peter Chilvers Mitte der sechziger Jahre gebaut. Aber erst als Hoyle Schweitzer aus Kalifornien zehn Jahre später mit der kommerziellen Herstellung der Boards begann, fand das Windsurfen in den siebziger Jahren eine größere Verbreitung. Das Windsurfen ist heute weltweit etabliert, in fast jedem Land werden Rennen organisiert und es gibt verschiedene internationale Klassen, wie z. B. „One-Design“-Flotten, wo die einzelnen Konkurrenten mit den gleichen Brettern und Segeln das Rennen bestreiten. Das One-Design-Mistral ist das Brett, das bei den Olympischen Spielen benutzt wird. Windsurfen zählt seit 1984 zu den olympischen Sportarten.